Kurzbericht des 1. Workshops:

zum Thema: »Einführung der Produkte in den Polizeien des Bundes und der Länder« am 2. und 3. November 2004 in der Tagungs­stätte Stenden


Zielsetzung: 

Der mehrteiligen Worksho­preihe lag das gemeinsame Thema der Elemente der Neuen Steue­rungs­modelle zugrunde. Die Zielsetzung bestand darin, im Rahmen des Trans­fer­pro­jektes Neue Steue­rungs­modelle Gestal­tungs­emp­feh­lungen zu erarbeiten, welche von der heterogenen Aufga­ben­struktur der Polizei ausgehen. Das metho­dische Vorgehen hierbei: Im ersten Teil der jeweiligen Veran­staltung wurden die aus dem NSM I-​Projekt resul­tie­renden Probleme vorge­stellt und mittels einer Fehler­baumanalyse syste­matisch nach den Ursachen untersucht. Im zweiten Teil sollten Problem­lö­sungen eruiert werden. Hierbei wurde bei Auftreten mehrerer Lösungs­stra­tegien mittels Punkt­be­wer­tungs­ver­fahren die geeignete Lösung bestimmt. Die Workshops dienen zum einen dazu, die bereits für NRW entwi­ckelten Empfeh­lungen zu verall­ge­meinern, so dass eine Übertragung auf andere Polizei­or­ga­ni­sa­tionen möglich wird. Sie dienen zum anderen aber auch der Sensi­bi­li­sierung der Experten hinsichtlich der Beson­der­heiten der Polizei als Eingriffs­ver­waltung, die oftmals, wie die NRW-​Ergebnisse bestätigen, nicht berück­sichtigt werden, und in der Folge zu Akzeptanz- und Umset­zungs­pro­blemen führen.

Projekt­förderer:

Hans Böckler Stiftung

Durch­führung:

Forum: Staats- und Demokra­tie­reform am RISP Duisburg /​Trans­fer­projekt Neue Steue­rungs­modelle (Rhein-​Ruhr-​Institut Duisburg)

Veran­stal­tungsort:

Tagungs­stätte Stenden

Zeit:

2. und 3. November 2004

Moderation:

  • Dipl.-Soz.-Wiss. Jean-​Claude Schenck (Rhein-​Ruhr-​Institut Duisburg
  • Prof. Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg /​Rhein-​Ruhr-​Institut Duisburg)

Organi­sation:

  • Matthias Gasch, Katrin Prinzen, Dipl.-Soz.-Wiss. Aline Wybranietz

Inhalt:

Thema des ersten Workshops war die Einführung von Produkten bei den Polizeien des Bundes und der Länder. Im Vorfeld wurde eine schriftliche Befragung durch­geführt. Trotz unter­schied­lichem Stand in den einzelnen Polizei­or­ga­ni­sa­tionen wurden zahlreiche Gemein­sam­keiten vor allem bei den Schwie­rig­keiten der Produkt­ein­führung und Definition entdeckt.

Produkte oder Leistungen – die Verwendung der Begriffe variiert in den einzelnen Polizei­or­ga­ni­sa­tionen – sowie die dazuge­hörigen Produkt­be­schrei­bungen, sind die Basis und Grund­vor­aus­setzung für die weiteren Elemente des NSM. Sie machen die Arbeit der Polizei messbar und ermög­lichen somit die Steuerung und Erfolgs­kon­trolle. Trotz der Vielzahl von unter­schied­lichen Varianten in den einzelnen Bundes­ländern, Produkte bzw. Leistungen zu definieren, ergeben sich regelmäßig dieselben Probleme, die aus der Vielzahl polizei­licher Aufgaben resul­tieren. Können diese nicht gelöst werden, so ist das Gesamt­konzept des NSM in Frage gestellt.

Programm­ablauf:

Dienstag, 2. November 2004
Begrüßung, Vorstellung des Workshop-​Programms 
Block I
  • Der Prozess der Produkt­ein­führung und die Frage der Akzeptanz

Block II

  • Definition und Sinn von Produkten
Mittwoch, 3. November 2004

Block III

  • Welche Eigen­schaften müssen Produkte unter diesen Voraus­set­zungen haben?
Block IV
  • Zusam­men­fassung der Ergebnisse
Verab­schiedung, Resümee