Forschung

Forschungs­profil

Der zum 1. Mai 2001 gegründeten Forschungs­gruppe polikon lag ein für die Dauer von zunächst fünf Jahren entwi­ckeltes Arbeits­programm zugrunde. Dieses wurde im Arbeits­prozess fortge­schrieben um weitere Forschungs­projekte anzuschließen.

Die fachliche Ausrichtung

  • Die Forschungs­gruppe „Politische Steuerung und Konflikt­re­gelung“ (polikon) ist politik­wis­sen­schaftlich ausge­richtet. Die problem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung steht hierbei im Vordergrund.

Forschungs­schwerpunkt 

  • Wandel der Staat­lichkeit und die Regulation von Sicherheit insbe­sondere zur Deutschen und Europäischen Politik.
  • Weiter­ent­wicklung einer integrierten Sicher­heits­ar­chi­tektur und praxisnahe Organisationsanalysen.

Leitfrage

  • Welcher Sicher­heits­begriff bildet sich heraus?
  • Wie sehen die Konturen einer vernetzten Sicherheits-​, Polizei- und Krimi­nal­politik aus? 
  • Welche verän­derten demokra­tischen Betei­li­gungs­formen sind notwendig, um diese Prozesse politisch steuern zu können? 
  • Welche Konse­quenzen ergeben sich aus diesen Entwick­lungen für die Staats­kon­zep­tionen europäischer Demokratien?
  • Wie entwickelt sich der Katastro­phen­schutz in einem integrierten Konzept der inneren Sicherheit?
  • Multi­dis­zi­plinäre Annäherung an den Begriff der »Sciherheitskultur«

Forschungs­gebiete

  • Politische Steuerung, Governance und Konflikt­re­gelung (insbes. zur Deutschen und Europäischen Politik)
  • Staats- und Verwal­tungs­re­formen (insbes. Wandel von Staats­kon­zep­tionen und Verwal­tungs­re­formen in der eingrei­fenden Verwaltung)
  • Verän­de­rungen demokra­tischer Betei­li­gungs­formen (insbes. Folge­wir­kungen von Staats- und Verwal­tungs­re­formen für Parlamente, Parteien,
  • Verbände und Neue Formen der Bürgerbeteiligung
  • Politik­feld­analyse Innere Sicherheit (insbes. Insti­tu­tionen, Entschei­dungs­prozesse und Politik­pro­gramme in der Inneren Sicherheit)
  • Verglei­chende Policy-​Analyse (insbes. zu Verän­de­rungen des Sicher­heits­be­griffes in Außen­si­cher­heits­politik, Innere Sicher­heits­politik, Justiz- und Migrationspolitik)
  • Polizei­for­schung (insbes. zu Organi­sa­ti­ons­re­formen in der Polizei, zum Themen­bereich „Policing“ und zu Fragen der Polizei- und Kriminalpolitik)
  • Priva­ti­sierung der öffent­lichen Sicherheit (insbes. zu Entwick­lungs­formen gesell­schaft­licher Sicher­heits­leistung, Aufga­ben­ab­grenzung Staat-​Kommerzielle Dienste-​Bürgerschaftliche Sicher­heits­formen und zum Zusam­menhang Sicherheit und Technik)
  • Organi­sa­ti­ons­analysen der im Katastro­phen­schutz invol­vierten Akteure
  • Koordi­nation von Bund/​Länder/​Kommunen im Bevöl­kerungs- und Katastrophenschutz

Die Aktivitäten der FG

  • Durch­führung von Forschungsprojekten
  • Publi­kation von Studien
  • Politik­be­ratung im Zusam­menhang mit Forschungsarbeiten
  • Fachta­gungen im Rahmen des „Forum Polikon“
  • Geschäfts­stelle des Inter­dis­zi­plinären Arbeits­kreises Innere Sicherheit (AKIS) sowie des Arbeits­kreises Politik­feld­analyse Innere Sicherheit in der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW)